„Was hat Harnblasenkrebs mit Rauchen zu tun?“

  • Blut im Urin ist ein erstes und ernstes Warnsignal für Harnblasenkrebs. Jetzt sollten umgehend weitere Untersuchungen folgen, damit die Chance auf eine vollständige Heilung gewahrt bleibt. Jeder zweite Tumor der Harnblase ist eine Spätfolge des Rauchens.

    Blut im Urin ist ein erstes und ernstes Warnsignal für Harnblasenkrebs. Jetzt sollten umgehend weitere Untersuchungen folgen, damit die Chance auf eine vollständige Heilung gewahrt bleibt. Jeder zweite Tumor der Harnblase ist eine Spätfolge des Rauchens.

  • Jährliche Ultraschalluntersuchungen machen Veränderungen schon in einem frühen Stadium sichtbar.

    Jährliche Ultraschalluntersuchungen machen Veränderungen schon in einem frühen Stadium sichtbar.

    Statistisch gesehen haben Raucher und Raucherinnen ein 4-mal höheres Risiko für Blasenkrebs als der Durchschnitt. Auch ehemalige Raucher und Raucherinnen sind gut doppelt so häufig betroffen. Die Hälfte aller neu registrierten Fälle dieses Tumors gehen auf das Konto des Rauchens. Das sind rd. 15.000 der jährlichen Neuerkrankungen von Harnblasenkrebs.

    Wie erhöht Rauchen das Risiko für Harnblasenkrebs?

    Das Nikotin gelangt über die Lungen in die Blutbahn und von dort in die Nieren. Dort entstehen beim Abbau des Nikotins neue Gifte, die sog. 'aromatischen Amine'. Zur Ausscheidung gelangen sie in die Harnblase, wo  sie die Schleimhaut schädigen und die Entstehung neuer Tumore begünstigen können.

    Dieser Tumor tritt überwiegend jenseits der 70 auf. ‚Blut im Urin‘ gilt als sein Leitsymptom. Zur genauen Diagnose ist eine Gewebeentnahme (Biopsie) erforderlich. Harnblasenkrebs ist die fünfthäufigste Tumorart bei Männern und die zehnthäufigste bei Frauen.

    Wie immmer gilt: Wichtig ist eine frühe Erkennung, dann sind die Heilungschancen gut bis sehr gut.