Erektionsstörungen, kurz ED, betreffen viele Männer. In diesem Artikel stellt Dr. Conrad, Urologe und Männerarzt, seinen ED-Check vor. Dieses Untersuchungskonzept sucht systematisch nach den Ursachen und arbeitet dazu Fachgebiet übergreifend.

Der ED-Check 'klopft' die organischen Ursachen einer Erektionsstörung systematisch ab. Dr. Conrad hat dieses Konzept Fachgebiet übergreifend angelegt, um einen größeren Blickwinkel zu bekommen und die Erfolgsaussichten bei ED zu verbessern. (© Goodluz / Fotolia)

Das Konzept

Unter einer Erektionsstörung, medizinisch ‚Erektile Dysfunktion‘ (ED), leiden sehr viele Männer. Um jedem von ihnen wirklich helfen zu können, braucht es eine Einzelfall bezogene Abklärung der Ursachen.

Unser ED-Check kombiniert Behandlungsansätze aus Urologie, Männermedizin und Innerer Medizin. Das Ziel ist ein Bild mit größerem Blickwinkel, das mehr Behandlungsansätze aufzeigt und die Erfolgsaussichten für den Betroffenen verbessert.

Was ist Ejaculatio Praecox?

Wenn Männer beim Sex immer wieder 'viel zu früh kommen', ist die Ursache in der Regel eine angeborene Störung des Ejakulationsreflexes - medizinisch bezeichnet als Ejaculatio Praecox (EP).

Im Durchschnitt vergehen um fünf Minuten zwischen Erektion und Ejakulation. Wenn diese Zeitspanne regelmäßig kürzer als zwei Minuten ist, sprechen Urologen und Sexualmediziner von Ejaculatio Praecox oder kurz EP. Die Statistiken zeigen, dass EP etwa jeden fünften Mann betrifft. Diese Angabe kann ich aus meiner Erfahrung als Urologe bestätigen.

Der Ejaculatio Praecox liegt eine Störung des Ejakulationsreflexes zugrunde. Diese ist meistens ererbt und zeigt sich in der Regel schon ab der Pubertät. Fakt ist: Ejaculatio Praecox (EP) bessert sich nicht von selbst, und EP betrifft immer ein Paar.

Heute verfügen wir über wirksame Instrumente, um Ejaculatio Praecox (EP) zu überwinden. Aus meiner praktischer Erfahrung als Kölner Urologe und Männerarzt kann nur sagen: "Noch nie waren die Chancen so gut."